ARIADNEmed

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Herzlich Willkommen beim ARIADNEmed Mentoring-Programm

Im November 2016 startet ein neuer Durchgang des ARIADNEmed Mentoring-Programms. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Bewerbungsformular finden Sie unter "Teilnahme und Bewerbung".

Bewerbungsschluss ist der 22. Juli 2016.

Für Interessentinnen bieten wir eine Informationsveranstaltung an:

06. Juli 2016, 18 Uhr s.t.
Bibliothek (2. OG, 02.134)
des Pathologischen Instituts,
Krankenhausstraße 8 -10 in Erlangen

 

ARIADNEmed Mentoring-Programm:

Best-practice-Instrument für Gleichstellung in der Wissenschaft

Frauen widmen sich mit großem Engagement dem Medizinstudium und erbringen hervorragende Leistungen in Ausbildung und Forschung. Trotzdem finden sich nur wenige Frauen unter den Professuren in der Medizin.

Auch in der Universitätsmedizin Erlangen sind Frauen bei den Professuren deutlich unterrepräsentiert. Angesichts des herausragenden Potenzials an exzellenten Wissenschaftlerinnen haben die Universitätsleitung, die Medizinische Fakultät und das Klinikum daher Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft beschlossen und einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Gleichstellungsförderung formuliert - darunter das ARIADNEmed Mentoring-Programm.

Mit dem ARIADNEmed-Programm ist ein sehr effektives Instrument im Einsatz: Besonders bewährt hat sich die Kombination von Mentoring-Beratung und Kompetenzseminaren: Dabei berät eine laufbahnerfahrene Person (Mentorin/Mentor) eine Nachwuchswissenschaftlerin individuell in strategischen und praktischen Fragen der Karriereentwicklung. Seminare zu laufbahnrelevanten Themen fördern die persönliche und überfachliche Kompetenzentwicklung der Mentee sowie die Identitätsbildung als Wissenschaftlerin.

Die besondere Leistung der ARIADNE-Programme liegt in der fakultätsspezifischen Ausrichtung: So berücksichtigt das ARIADNEmed-Programm mit seinen Seminarangeboten sorgfältig die Fachkultur und die spezifischen Anforderungen an wissenschaftliche Laufbahnen und Karrierewege in der Medizin.

Als universitäre Gleichstellungsmaßnahme hat das ARIADNEmed-Programm viel Beachtung gefunden – insbesondere durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die das Programm 2010 in seinen Instrumentenkasten für vorbildliche Gleichstellungsmaßnahmen aufgenommen hat.  

Die Unterstützung und Begleitung der Mentee durch eine Mentorin/einen Mentor erklärt auch den Namen "ARIADNE" für die Mentoring-Programme an der FAU. In der griechischen Mythologie war Ariadne die Tochter des Königs Minos von Kreta und der Pasiphae. Ariadne gab dem Athener Theseus für seinen Gang in das Labyrinth des Minotaurus den "Faden der Ariadne", den er vom Eingang her aufwickeln sollte, um später wieder herauszufinden. Im Labyrinth lebte Minotaurus, ein Sohn der Königsgemahlin Pasiphae, ein Ungeheuer, halb Mensch, halb Stier. König Minos verlangte jährlich von den Athenern sieben junge Mädchen und Jungen als Tribut und warf sie dem Minotaurus zum Fraß vor. Theseus machte dem ein Ende, indem er mit Ariadnes Hilfe den Minotaurus tötete.